Kurze Wege und E-Mobile für Klimaschutz

von Stefanie Schaaf (Kommentare: 0)

Wolfenbütteler Zeitung am 16.02.2017

Der Landkreis Wolfenbüttel hat im Jahr 2012 in einem durch das Büro merkWATT begleiteten moderierten Willensbildungsprozess mit seinem Umweltausschuss und weiteren wichtigen Akteuren eine Klimaschutzkonzeption erarbeiten lassen. Diese Konzeption wurde anschließend vom Kreistag beschlossen und dient seitdem als Grundlage für die Arbeit des inzwischen institutionalisierten Klimaschutzmanagements.

In den seitdem vergangenen fünf Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche kommunale Klimaschutzpolitik verändert. Deshalb war es notwendig, die Erfahrungen und Entwicklungen auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene zu sichten und im Hinblick auf ihre Relevanz für die Klimaschutzpolitik des Landkreises Wolfenbüttel hin auszuwerten. Aber auch im Landkreis Wolfenbüttel selbst ist die Zeit vorangeschritten: Es gibt einerseits Erfahrungen insbesondere seiner Klimaschutzmanager aus der praktischen, umsetzungsorientierten Klimaschutzarbeit; außerdem ist die strategische Ausrichtung des Landkreises kontinuierlich weiterentwickelt worden, so dass die künftige Klimaschutzpolitik auch an diese angepasst werden muss.

Vor diesem Hintergrund führte merkWATT erneut einen Workshop mit dem Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung des Landkreises Wolfenbüttel durch. Nach einem kompakten, aber intensiven Rückblick auf den bisherigen Klimaschutzweg standen die geplanten und in Vorbereitung befindlichen Aktivitäten des Landkreises im Fokus. Sehr engagiert befassten sich die Workshop-Teilnehmer – zu denen neben den Ausschussmitgliedern auch Vertreter von Verbänden und Institutionen gehörten, die sich für Klimaschutz im Landkreis einsetzen – mit künftigen Klimaschutzaktivitäten in allen Handlungsfeldern der Zukunftsstrategie des Landkreises: von Arbeit und Wirtschaft, über Bildung und Kultur, Umweltschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt bis zu Mobilität und Infrastruktur. Dabei wurde einhellig die bisher eingeschlagene Richtung des Landkreises bestätigt, die auch weiterhin mit voller Kraft voraus verfolgt werden soll.

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